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Der Patronatstag
Am ersten Sonntag im Mai treffen sich alle Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien zu Patronatstag, dem Fest der Patrona Bavariae. Der Patronatstag wird jedes Jahr neu an eine
Kompanie zur Ausrichtung übergeben. Die Entscheidung trifft die Bundesgeneralversammlung, in der alle Kompanien des Bundes vertreten sind. Es ist für jede Kompanie Ehrensache, in möglichst großer Stärke mit Spielmannszug und Musikkapelle
beim Patronatstag dabei zu sein. So auch für uns, die Gmunder Gebirgsschützen.
Hohe und höchste Vertreter des Öffentlichen Lebens aus Kirche und Staat, ehren die Gebirgsschützen durch ihre Anwesenheit. In der Regel zelebriert ein Bischof die Messe, der
Bayerische Ministerpräsident kommt, ein Vertreter des Hauses Wittelsbach ist da und läßt Erinnerungen an vergangene Tage der Monarchie aufkommen. Die in Kameradschaft und in gemeinsamer Tradition mit den Bayern verbundenen Schützenbünde
von Nordtirol, Südtirol und Welschtirol schicken Delegationen. Die gastgebende Gemeinde hat sich herausgeputzt. Die Hausbesitzer haben ihre Häuser beflaggt, die Fahnen flattern lustig im Wind, Böllerschüsse hallen von den Bergen wieder,
Trommelschlag und Marschmusik klingen durch das festlich gestimmte Dorf.
Und was ist überhaupt der Patronatstag?
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