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Salutieren (Salutation) heißt in der Militärsprache “das militärische Grüßen”, das so nur im Dienst geschieht. Als die Offiziere der Armee noch Säbel oder Degen getragen
haben, da wurde durch Senken des Säbels bzw. des Degens - salutiert, wenn die Mannschaft vor dem höheren Befehlshaber das Gewehr präsentiert hat oder vorbeimarschiert ist. Die Offiziere der Gebirgsschützen tragen heute noch Säbel oder
Hirschfänger und salutieren damit beim Vorbeimarsch. Auch die Fahne wird zum Salutieren gesenkt, wenn die Parade abgenommen wird. So ist auch das Salutschießen eine besondere militärische Form der Ehrenbezeigung, die einem zum Staatsbesuch
eingetroffenen Repräsentanten eines Staates oder anderer hoher Würdenträger, durch eine vom Protokoll genau festgelegte Zeremonie zuteil wird. Es ist die höchste Form der Ehre, die einem Gebirgsschützen erwiesen wird, sei es bei einer
besonderen Festivität oder am Grabe. Auch bei Kirchenveranstaltungen, bei denen man dem Herrgott der Schöpfung die ihm zukommende höchste Ehr mit zeremoniellen Mitteln bezeigen möchte, wird Salut geschossen.
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