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Der Schütze - bayerisch der Schütz´- kommt sprachgeschichtlich von dem Verb “schützen”. Der Schütze bietet der Gemeinschaft Schutz. Dies war zuerst der Bogenschütze, dann der
Armbrustschütze und schließlich der Büchsen- oder Gewehrschütze. Und in historischer Zeit war die Übung zum Gebrauch der Schußwaffe Voraussetzung für die Verwendbarkeit bei der Landesdefension, wie Gebirgsschützen und Bürgerwehren in ihrer
Gesamtheit früher geheißen haben. Bei den heutigen Gebirgsschützenkompanien müssen wir drei Aufgabenfelder unterscheiden, für die der Gebirgsschütz´ das Gewehr braucht und auch gebraucht:
Erstens, das sportliche Schießen. Zweitens, das Salutschießen. Drittens, die Parade mit der Waffe als Symbol der Wehrbereitschaft.
Im sportlichen Schießen sehen auch heute noch die Gebirgsschützen eine wichtige und zeitlos gültige Aufgabe. Nicht nur deshalb, weil man von staatlicher Seite regelmäßig zum
Schießen, um im Gebrauch der Waffe in Übung zu bleiben, angehalten wird, sondern auch um sich im freundschaftlichen Wettkampf zu messen. Das Kompanie-, Königs und Pokalschießen unserer Gebirgsschützenkompanie dient nicht nur dem
sportlichen Wettkampf, sondern auch dem kameradschaftlichen Treffen und der Geselligkeit. Die gilt im übrigen auch für die Gauschießen und das Bundesschießen.
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